Die private Unfallversicherung – für alle Fälle gerüstet
Annähernd im Sekundentakt ereignet sich innerhalb Deutschlands ein Unfall nach dem anderen. Nicht immer gehen die Unfälle ohne weitreichende Folgen aus. Finanzielle Risiken, die mit Unfällen zu Hause oder in der Freizeit in Verbindung stehen, werden durch die private Unfallversicherung abgedeckt. Dieser Schutz besteht 24 Stunden am Tag an jedem beliebigen Ort, das heißt sowohl in den eigenen vier Wänden als auch im Urlaubsort im Ausland. Die private Unfallversicherung schützt die Hausfrau beim Frühlingsputz ebenso wie den Urlaubsabenteurer während der Trekkingtour durch die Wildnis oder Junior beim Zimmern des Baumhauses in nahegelegenen Wäldchen.
Private Unfallversicherung: das Leistungsspektrum
Die private Unfallversicherung gewährleistet Leistungen bei Invalidität und im Todesfall (bei Tod aufgrund der Unfallfolgen bis innerhalb eines Jahres nach dem Unfall). Es kann je nach Versicherungsfall eine einmalige Kapitalleistung und /oder eine Unfallrente – bei einem Invaliditätsgrad ab 50 Prozent - gezahlt werden. So kommt die private Unfallversicherung beispielsweise für einen behindertengerechten Hausumbau auf, wenn die Behinderung auf einen Unfall zurückzuführen ist.
Weitere Leistungen der privaten Unfallversicherung umfassen
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Aufenthalt im Krankenhaus
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Kosmetische Operationen bei unfallbedingter Körperentstellung
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Krankentagegeld
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Genesungsgeld
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Übergangsleistung, falls nach drei Monaten nach Unfalltag noch eine Berufsunfähigkeit zu 100 Prozent besteht.
Somit zählt auch die private Unfallversicherung zu den wichtigen Privatversicherungen.
Wann bezahlt die private Unfallversicherung?
Grundvoraussetzung für Leistungen durch die private Unfallversicherung ist, dass der Schaden durch einen Unfall verursacht wurde. Das bedeutet, dass ein plötzliches, unfreiwilliges, von außen auf den Körper einwirkendes Ereignis stattgefunden haben muss, welches sowohl von Menschen oder Tieren als auch durch ein Naturereignis ausgelöst oder verursacht werden kann.
Viele Versicherungen leisten entsprechend keine Unterstützung infolge von Selbstverstümmelung,
Vergiftungen - mit Ausnahme von Lebensmittelvergiftungen und Vergiftungsfällen bei Kindern -, Infektionen, psychischen Erkrankungen, Bandscheibenvorfall, Herzinfarkt und Schlaganfall. In diesen genannten Fällen fehlt mindestens ein Kriterium, die einen Unfall kennzeichnen.
Private Unfallversicherung für Kinder
Häufig werden Kinder gerade während ihrer mehr oder weniger abenteuerlichen Freizeitgestaltung zu Opfern eines Unfalls. Ein Moment der Unachtsamkeit und schon ist es passiert. Auf dem Weg zum Spielplatz wird ein herannahendes Auto übersehen, vor lauter Übermut wird freihändig geradelt oder geschaukelt und es kommt zum Sturz mit nicht nur schmerzhaften, sondern auch schwerwiegenden Folgen, das Baumhaus hält zwar, aber der kleine Abenteurer beugt sich zu weit über die Brüstung und fällt in die Tiefe. Glück im Unglück hat, wer eine private Kinderunfallversicherung abgeschlossen hat. Gerade für Kinder ist auch die Ergänzung der Versicherung durch eine zusätzliche Invaliditätsversicherung empfehlenswert.
Private Unfallversicherung für Senioren
Einige Versicherungsgesellschaften bieten für die private Unfallversicherung spezielle Tarife für Senioren an. Diese Seniorenunfallversicherungen sind zwar mit einem Aufpreis auf den Normaltarif verbunden, rechnen sich aber für Senioren, die allein leben und niemanden in der Nähe haben, der sie nach einem Unfall in den eigenen vier Wänden versorgen könnte. Die private Unfallversicherung für Senioren leistet in derartigen Fällen Hilfestellung. So werden etwa die Kosten für eine Pflegekraft oder eine Haushaltshilfe von der Versicherung übernommen. Wichtig beim Abschluss einer Seniorenunfallversicherung ist, dass diese Leistungen vom Versicherer nicht nur vermittelt werden, sondern dass er die Kosten für die Leistungen auch trägt. Darauf sollte der Versicherungsnehmer unbedingt achten. Im Zweifelsfall lohnt es sich unbedingt bei der Versicherungsgesellschaft nachzufragen.